Spielberichte - HC Lok Peitz

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Spielbericht 2016 Prag
Ausreichend mit Proviant (Pilsener Urquell) versorgt, machten wir uns auch wieder 2016 auf den Weg nach Prag, um die Fahne des peitzer Handballsports  hoch zu halten.
Sportfreund Oberarm meisterte ganz souverän am ersten Abend das Peitzer Aufnahmeritual  und tauschte dabei noch ganz nebenbei mit Roland der Viper den Gürtel .   
Nachwuchsspieler Paul konnte  seine, bei den Peitzer Handballern erworbenen, Fingerfertigkeiten so gleich beim überreichen einer uneigennützigen Geldspende an eine blonde  tschechische Nachwuchstänzerin unter Beweis stellen.
Mit genügend Restalkohol im Blut konnten wir Samstag das erste Spiel gegen Jena mit 5:4 erfolgreich gestalten.
Leider verletzte sich Falk schon beim ersten Bremsversuch auf tschechischem Parkett. Eine Verletzung der Adduktoren war die Folge. Der Reifenhersteller Michelin fragte  schon höflich an ob sie die Mischung von seiner Sohle zu Testzwecken abnehmen dürften.
Widrigen Umständen geschuldet (die Kneipe war noch geschlossen) verloren wir das zweite Spiel denkbar knapp mit  2:1. Mit etwas Zielwasser hätten wir dieses Spiel sicherlich zu unseren Gunsten entscheiden können.
Sportfreund Oberarm war selbst im gesetzten Handballalter noch sehr hurtig  unterwegs. Er konnte nur mit brachialer Gewalt gestoppt werden. Zwei Rippenbrüche waren die Folge. Eine Stütze des Peitzer Angriffs mussten wir somit leider ins Krankenhaus abgeben.
Unter diesen widrigen Umständen war ein vierter Platz ein sehr gutes Ergebnis.
Unser Fotograf Andreas dokumentierte sehr aufmerksam das Spielgeschehen unter Berücksichtigung jeder noch so kleinen dunklen Kuhle.
Er hatte selbstverständlich die Hände immer im richtigen Augenblick am Auslöser.
Jürgen, unser Torwart, wie immer ein starker Rückhalt ließ sich weder von tschechischem Bier noch von gut rasierten tschechischen Spielern ablenken.
Rene stand  kontinuierlich sicher in der Defensive. Wobei so mancher tschechische Angreifer ihn wie eine rothaarige Ballerina umtänzelte.
Frank unser Abwehrbollwerk schlechthin löste diese Aufgabe mit spielerischer Leichtigkeit. Einfach eine Wohltat fürs Auge.
Peter, die Mutter Theresa der Peitzer Handballer Truppe organisierte mit routinierter Gelassenheit unsere Abwehr.
Das Verletzungspech war uns in diesem Turnier ein treuer Begleiter.
Fazit: den Gott der Handballer im nächsten Jahr mit einem viel großzügigeren Trankopfer  milde zu stimmen...
PF

 
 
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